In Steinbrüchen
fällt viel Material an, das beim Brechen und Aufbereiten übrig bleibt. Nichts schädliches, nichts giftiges, aber eine Menge Material.
Hier in Minseln/Rheinfelden wurde dieses Material aufgeschüttet und weil der Betreiber Verantwortung übernimmt, soll daraus ein Biotop werden.
Also erst mulchen.
Dann 700 Sträucher bestellen und schon im Januar geht's los.
14 Straucharten
Allein das Abstecken war schon viel Arbeit.
Da wir teilweise recht kleine Pflanzen hatten (die Elsbeeren nur ca. 30 cm, die Hainbuchen 25 cm), mussten wir danach nochmal 700 Bambusstöckchen neben die zarten Dinger stecken.
Die Hänge mit Sträuchern, die Kuppe ... kommt noch.
Irgendwo muss hier ein Rehbock sein Unwesen treiben. Haben wir schon den 1. Mai?
Die Kuppe... ja, die haben wir gemulcht und dann gefräst.
Und dann eingesät und dann gewalzt.
Hoffen wir, dass die Goldrute durch das kreuzweise fräsen die Lust verloren hat.
Säen bei Wind ist nicht immer einfach - aber wir haben's hinbekommen.
Nachgraben des Lochs. Nein, wir pflanzen Sträucher. Nein, wirklich keine ausgewachsenen Bäume. Echt.
War nicht immer einfach, mit 76 cm Bohrerdurchmesser im Wald an den Wurzeln vorbeizukommen.
Trotz Maschine bleibt eben Hand.... äh Fußarbeit.
Ohne den Leichtschlepper auf der Gasse hätten wir insgesamt ca. 12 Tonnen Sträucher in den Wald getragen. Gut, dass wir ihn hatten.
Zum Glück guter Boden. Relativ. Paar Steine. Paar Wurzeln. Paar Brombeeren.
Hoffentlich sehen wir euch alle vital und gesund 2024 wieder!
Wenn noch mehr gepflanzt werden muss, man aber auf den richtigen Zeitpunkt wartet: Einschlag (also die Pflanzen werden eingeschlagen, aber nicht mit dem Hammer, diese Pflanztechnik hat sich nie durchgesetzt).
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"Chef? Für welches Tier machen wir das hier nochmal?"
"'Ähm, Rotflügelige Ödlandschrecke heißt die (glaub ich)."
"Ah. Gut. Ja wenn's für die ist, schwitz ich natürlich gern, fall fast den Hang runter, werd von Mücken gestochen und kratz von Hand den Hang frei!"
"Toll, dass du den noblen Hintergrund unserer Arbeit so unterstützt."
"Ach, mir fällt grad ein ...
Irgendwo auf der Wiese liegt ein 20.000 Volt-Kabel rum. Leider weiß ich nicht wo, wie tief und in welche Richtung."
Also haben Ari, Peter und Maxim einen Suchgraben angelegt. Ach nein, zwei Suchgräben. Aber: Zum ersten und letzten Mal ohne vorherigen expliziten Auftrag. Nun ja. Danach konnten wir dann trotzdem ohne gegrillte Bagger und Fahrer den Zaun bauen.
Joa. Im Schlamm kämpft sogar der Metrac.
Gebt mir einen Hebel, lang genug, und ich hebe ... den Metrac aus dem Sumpf.
Lässt tief blicken...
... und was wie Wiese aussieht, ist halt manchmal trotzdem steinig.
Standfuß. Geerdet.
Und nach viel Arbeit ...
... sieht's am Ende doch wieder aus wie ein Zaun.
Glaubst der Chef kann den noch woanders nehmen?
Fangen wir hinten an?
Fangen wir hinten an!
Nach zwei Jahren Arbeit war hier der (vorläufig) letzte Schritt eine Instandsetzung des Reptilienzauns. Und natürlich das aufstellen eines schönen Schildes.
Auch für uns ein großes Lernfeld und eine sehr erfahrungsreiche Zeit:
Die vorgezogenen Artenschutzmaßnahmen im Zuge des anstehenden Baus einer ca. 30.000 m² großen Halle in Neuenburg erforderte von uns insgesamt 4 Mulchgänge á 5-6 Hektar, ca. 1500 m Reptilienzaun, 45 Sträucherpflanzungen, Bau von 17 Habitaten für Mauer- und Zauneidechse, dutzende Freischneidereinsätze, enorm viel Handarbeit auch unter sengender Sonne, Wässerungen mit der Gießkanne auf nicht befahrbarem Gelände, und viele viele Schnelleinsätze, Umstellungen, Ad-Hoc-Lösungen und Kreativität.
Betroffene Artengruppen waren (neben den Pflanzen), Eidechsen, Schlangen, Vögel und ganz sicher auch Insekten.
Wir haben unser Bestes gegeben, bei Planung, Abstimmung und Umsetzung mit aller Erfahrung und all unserem Wissen mitzuhelfen. Wir haben versucht, die Bauschritte so schonend und sorgfältig wie irgend möglich umzusetzen. Und wir haben viel über Geduld, Akzeptanz, Zähigkeit und Zielbewusstsein gelernt.
Dieses Jahr war es relativ feucht - und so sahen die Habitate nach einem Pflegegang schon nach 2 Monaten wieder so aus.
Die wilde 13
Offiziell 11, mit großem Reisighaufen an der Ostmauer und weiterem Steinriegel mit Sandlinse an der Westmauer dann eben doch 13.
Die Mauereidechsen, die sich auf der ca. 4 ha großen Baufläche befanden, mussten ja eine neue Heimat bekommen. Und das sollte - entsprechend der Grundidee hinter sogenannten CEF-Maßnahmen - auch möglichst in der Nähe sein. Was, das darf ruhig einmal gesagt werden, bei allen Schwierigkeiten in der Projektdurchführung dem Projektentwickler hier wirklich sehr gut gelungen ist. Ein Teil der Gesamtfläche von ca. 6 ha, immerhin fast 1,5 ha, sind dem Artenschutz gewidmet. Und so wird die fortlaufende ökologische Funktion (die CONTINUOUS ECOLOGICAL FUNCTION - CEF) hier doch bestmöglich gewährleistet.
Als erstes: BAUSTELLENEINRICHTUNG
War tatsächlich kein ganz geringer Posten. Diesmal mit Container, Toilette, Verkehrssicherung, mobiler Tankanlage und dem Großteil unseres Maschinenparks.
Damit fängt's hier an. Verkehrssicherung.
Tankstelle ... aua, 1000 Liter Diesel tun schon bisschen weh...
Container. Erstes Mal, aber war echt gut für den Mittag.
Zum Glück hatten wir ja Platz.
Metrac und Bandrechen. Was hast du schon alles erlebt auf dem Gelände, mein Guter.
Bagga und Lada. Nicht meine.
Großer Lader
Tieflöffel, Grabenräumlöffel, Abbruchgreifer
Zaun musste noch offen bleiben. Aber die Eidechsen waren auch noch im Winterschlaf.
Gutes altes Balkenmähwerk.
5 t und 8 t.
Aaaauuuuuuaaa!
Eima mulchen mit alles, bitte.
Hatten wir das nicht schonmal?
4,5 ha
Ach ja... mit Abräumen, wie immer.
Allo. Bagger. Lader. Schlepper.
Un los!
Wruuummmm!
Feinarbeit.
Ari, mogen kommi nich. Echt jetz.
Ach komm, Stefan. Du fährs ja nich mit Farrad.
Jungs, drei Männer stehen rum während einer schafft? Wir sind doch nich von der [zensiert].
Clôture des reptiles, oui?
Back to Newcastle
Äh. Zurück nach Neuenburg.
August ist die Zeit, in der die Eidechsen sehr aktiv sind (wechselwarm, und im August eben nicht wechselkalt).
Allerdings: Es ist halt wieder gewachsen und muss weg.
Muss mal wieder sehr schnell gehen und das Thermometer zeigt 34°C im Schatten. Nur gibt's da halt keinen Schatten.
Metrac, Balkenmäher, Bandrechen, Muli, noch ein Balkenmäher, Robin, Sebastian und Adam
Ach, ich vergaß: 133,8 m Reptilienzaun natürlich noch.
Es muss alles weg. Breisgau-Kompost freut sich (?!)
Um 17:54 rast Robin mit der letzten Fuhre durchs Tor der Entsorgungsanlage. Ratet mal, wann die zumachen. Übrigens werden hier einmal Habitate für Mauereidechsen angelegt werden.
Ist das nicht schön? Ich glaube, man muss Landschaftspfleger sein, um einer kahlgemähten Fläche verglichen mit der Blütenpracht was abgewinnen zu können.
Oh, zwischendurch noch zwei Habitate für die zaunigen Eidechsen.
Übrigens: So ging es los:
Das ist Robin. Er sucht seinen Mäher. Mit der Heugabel. Der Mäher ist nämlich alleine weitergefahren, als er nicht mehr zu halten war und hat eine Höhe von ca. 1 m. Die "Wiese" toppt das locker. Er hat ihn übrigens wiedergefunden. Danach wurde es etwas besser...
Habita ... was?
Also: Zauneidechsen brauchen lockeren Boden (Sand) und Verstecke (Totholzhaufen) und Feinstruktur (Anschüttungen) und Ruhe (wenn wir wieder weg sind) ...
Mauereidechsen brauchen auch Ruhe, auch Sand, auch Totholz und auch Feinstruktur und zusätzlich noch Steinriegel.
Hier: Erstmal die Habitatherstellung auf der externen Fläche für die Zauneidechsen.
Entstehung der Zauneidechsenhabitate F2
Zuallererst: Mähen/Mulchen und Abräumen. Vorher macht die Bodenbearbeitung keinen Sinn.
Nachdem die Grasnarbe an den wichtigen Stellen abgeschoben wurde, wird mit der Umkehrfräse die Bodenvorbereitung gemacht. Inklusive Planum per Hand mit dem Rechen.
Dann geht es an den Aushub (bis 70 cm). Das überschüssige Material wird als Anschüttung ins Habitat eingebaut.
Hier gehen wir nicht gartenbaulich, sondern landschaftspflegerisch vor. Heißt: Exaktheit ist nicht so wichtig, vielmehr die Einpassung ins Landschaftsbild.
Grobes und feines Totholz dient als Versteck und Jagdplatz für die Tiere.
Die Einsaat mit regionalem Wiesendruschgut sorgt künftig für genügend Versteckmöglichkeiten.
Der Mix aus feinem und grobem Totholz ist wichtig, um eine Vielfalt der Mikrostruktur zu erreichen.
In den Sandlinsen überwintern die Eidechsen - indem sie sich vor Frost geschützt tief eingraben.
Wir haben den längsten ... Reptilienzaun.
Nachdem wir ja im Herbst 2021 mit einem weinenden und einem lachenden Auge 6 ha gemulcht haben, kamen Anfang 2022 1,5 km Reptilienschutzzäune dazu. Wie so oft natürlich um die streng geschützten Tiere vor Bautätigkeiten fernzuhalten, aber auch um sie fangen zu können für die Umsiedlung.
Mal linksherum, mal rechtsherum
Über Eck und an die Mauer
Kreuz und Quer und hin und her
In den Graben und wieder raus
Über Stock und Berg und Tal
Oh je, und jetzt Aufmaß! Was ne Qual?!
Könnt ihr ma schnell ... 6 ha mulchen?
Meine Tochter sagt immer "Na gut", wenn wir was von ihr wollen, was sie eigentlich nicht will. Na gut, also. Bagger, Avant, Anbaumulcher für den Landini und Metrac und viel viel Handarbeit zum Zusammenfassen. 3 Unternehmer, 10 Mitarbeiter, 2 Wochen.
War nicht einfach, war nicht gerade Lieblingsarbeit, aber ... hat doch Spaß gemacht.
Schritt ... für ...
Schritt ...
Kommt dat wech dat Zeuch
Am Ende: 100 m³ Mulchgut zusammengetragen und entsorgt, Schlepper fast umgeworfen, ihn und Metrac repariert, zu acht die Hänge von Hand freigekratzt ... und 'ne Menge Erfahrung gesammelt.
Steil, steiler ...
Gütenbach
Manche behaupten, die Gütenbacher haben im Laufe der Evolution eine besondere Entwicklung durchgemacht: Das eine Bein ist wieder kürzer geworden, als Anpassung an das ständige Gehen am Berg.
Klaus Simon hat zwei gleich lange Beine, aber laufen am Berg, das kann er trotzdem. Wir natürlich auch. Mussten wir auch, teilweise mit 40 kg Pfahl auf der Schulter. Und da man da einfach nicht fahren kann, waren eher altmodische Geräte gefragt, die Rammkatze und der Pfahlhammer.
Wir konnten immerhin 6 Pfähle mit der Hydraulikramme einschlagen. Aber eben auch Pfähle den Hang hochziehen, hat sich also gelohnt.
Lisa und Hannes tragen Pfähle ... und hauen sie dann rein mit der Ramme
Unser Pausenplätzchen ...
Seht ihr die Trasse da oben am Wald?
Das sind die Pfosten, da hoch müssen sie halt.
Alle Mittel waren uns recht, Eisenstange, Hammer, Bohrer, Rammkatze. Ging auch nicht anders. Lockerer steiniger Boden, also halten die Pfähle schlecht, wenn sie überhaupt reingehen. Irgendwie ging's.
Nehmen wir den Schlepper?
Ach nee, zu viel Flurschaden...
Wir philosphierten anfangs über die Mähbarkeit der Wiese. Nach einiger Zeit waren wir dann froh, überhaupt Pfähle da hoch bekommen zu haben.
GEH REIN DU BLÖDER BOHRER
Kalt wurde uns nicht.
Bisschen zu mir... stellt man die Pfähle eigentlich senkrecht oder lotrecht zum Boden....???!
Wehe wenn der Wolf sich hier nicht blicken lässt!
Bei 26 schwülen Grad sind mehr Pausen Pflicht. Danke an Hannes, Steven, Lisa, Fabian, Maxim und Stefan!
Z'Bläsi, do hät's halt Stei'
Eigentlich geibt es da gefühlt mehr Steine als Boden.
Waghalsige Baggerfahrten, waghalsige Metracfahrten, Drahtschlingen, Pfostenpfostenpfosten, Stacheldraht ...
aber eine Landschaft ... !
Blasiwald im Juni... schön, oder?
Auf 800 m über dem Meer.
Da gibt's eben Felsen.
Schön langsam... Keiner braucht Drahtsalat.
Das waren die einfachen Abschnitte!
Vorher reichten wohl Pfählchen mit Stacheldraht.
Aber das war einmal. Trassenvorbereitung mit Bagger.
Nach dem Mähen wird klar: Wir brauchen noch 3 Pfähle mehr.
Es soll ja Betriebe geben, die keine Frauen beschäftigen. Selber Schuld. Wir bieten Seminare an "Schlagkräftige Teams für leistungsstarke Unternehmen".
Aber eigentlich: Bleibt lieber wo ihr seid. Dann kann ich mit Leuten wie Lisa in Ruhe arbeiten!
Trassendiskussionen und Abstimmungen ... ja wo denn jetzt: Über, unter, neben, bei, vor, nach dem Stein?
Trassenabschnitt 14F#C
Ausblick, eine glatte 10
Wer Straßen baut ...
... muss für Ausgleich sorgen.
Diese Fläche hier ist eine Ausgleichsmaßnahme für den Ausbau der B31 und das Ziel ist die Entwicklung hin zu einer Magerwiese. Deshalb sollen zwei Schnitte im Jahr erfolgen und das Mähgut abgeräumt werden. Zuvor lag die Verantwortung beim Regierungspräsidium, die Betreuung der Fläche wurde mittlerweile an das Landratsamt abgegeben. Wir sollen nun die kommenden fünf Jahre aufpassen, dass die Wiese nicht fett wird, ihr also beim Abnehmen helfen und dabei die schöne kanadische Lupine und den Adlerfarn überzeugen, dass es für sie viel tollere Flächen gibt. Außerdem freuen wir uns, wenn möglichst viele und verschiedene Insekten denken: "Ja mei, des isch doch mol e scheene Wies". Also: Mähen mit Doppelmesser, kreiseln, schwaden, pressen, abräumen.
Morgens halb neun in Rötenbach
Dieses Jahr sieht die Wiese noch besser aus, weniger Lupine und kein Farn
Normalerweise mähen wir hier oben im Juli, aber dieses Jahr musste man Anfang Juni einfach mähen, Wetter gut, Futter gut...
Ging auch sehr gut. Keine Schäden am Doppelmesser, Metrac ist gelaufen - schön!
Sonne war nicht unendlich viel hier am Nordhang, aber der Wind hat es wettgemacht.
Der Metrac kann eben in Lagen fahren, wo ein Schlepper umkippen würde. Auch mit Kreisler.
Es trocknet!
Einholen mit dem Ladewagen. Leider wollte die alte Welger-Presse nicht mehr.
Und dann hatten wir doch ein wenig Pech mit dem Wetter, sodass wir nochmal kreiseln und schwaden mussten. Zum Glück konnten wir den Rest dann fast ganz noch als gutes Heu holen und mussten nur ganz wenig entsorgen.
Die Pfahlfabrik
Wir machen den größten Teil der Pfähle für unsere Wolfszäune selbst. Klingt toll, oder? Bio, aus der Region, ohne Zwischenhändler, faire Entlohnung der Rohstoffproduzenten. Stimmt auch. Ist halt aber eine Menge Arbeit. Bäume schlagen, rücken, vermessen, einschneiden, transportieren, spalten, entrinden, anspitzen, lagern.
Der Landmaschinenhändler sagt: Schäleisen verkaufen wir ca. eins in zwei Jahren... Ferdi weiß, warum.
Produktionsstraße, Bild A1
Jeder dieser Stämme wiegt runde 200 - 300 kg.
Und wir haben zwar einen Hydraulikspalter, aber ihr seht Hammer, Axt und Keile ... brauchts trotzdem.
Ich wollte meine Jungs ja überreden, die Hydraulik mit zwei Handkurbeln zu betreiben. Sie plädierten stark für Kollege Landini.
Noch so viele?!
Und wieder ans Schäleisen. Man bedenke: Vor 100 Jahren gab es noch keine Entrindungsmaschinen, da konnte jeder Forstmensch noch von Hand schälen. Heute nur noch Maxim, Peter und Ferdi.
Und zwischendurch mal ne Stärkung braucht es.
Ach ja, bezahlen tun wir das Holz natürlich auch noch, daher die Waldvermessung.
Baggern wo andere Urlaub machen
Sieht nicht sooo steil aus - ist es aber. Für die beiden Eidechsenhabitate mussten wir mit dem Minibagger durch den Wald fahren. Er ist nicht umgekippt, aber nah dran war es schon und nur mit festhalten und abstützen und Gegengewicht war das möglich. Nun ja, was man nicht alles tut für die Zauneidechse.
Nee, keine Motorsäge. Ein Ripper. Jack the GeoRipper. Graben ziehen für die Wurzelsperre.
Reptilienzaun stellen am Steilhang. Yeaaah.
Ist und bleibt halt Handarbeit.
Ist ein schönes Gerät. Wer mal probieren will, kann sich melden.
...
Bleibt schön draußen...
... Franz, Kunigunde und Emil ...
... für Euch tun wir das hier!
Wir wollten ursprünglich mit dem Kompaktlader alles einbauen. Nachdem wir den Lader aber gerade so wieder rausgekriegt haben und er wie bei der Formel 1 gedriftet ist... blieb nur Handarbeit.
Schubkarren
Kippen. Kippen. Kippen.
Sandlinse No. 1
Sandlinse No. 2
Totholzhaufen No. 1
Totholzhaufen No. 2
... und ferdich. Nicht nur die Habitate!
Respekt, Jungs!
Und mal wieder ein Lieblingsprojekt
Ein alter Steinbruch an der Mettma bei Grafenhausen im Schwarzwald (übrigens einen Spaziergang wert!) erweckte vor einiger Zeit mein Interesse. Dank der Kooperationsbereitschaft von Herrn Emmerich und Frau Blockus von ForstBW St. Blasien konnte das Projekt im März tatsächlich umgesetzt werden.
Äh. Welcher Steinbruch?
Na der hinter den ganzen Fichten!
Der Schwarzwald hat keine Diät nötig - trotzdem hier ein "Vorher"-Bild
Na gut, zwei Bilder...
Jetzt aber genug geredet, ran an den Speck! Säge feilen...
Scharf = Sicher
Seilwinde prüfen ...
Und ab dafür...
So kleine Fichten und doch so viel Material!
Was macht ihr mit dem ganzen Material?
Das lässt der Forst häckseln, Forstschutz und Verwertung also.
Und nach der erfolgreichen Diät also nun doch...
"Nachher"-Bilder
Sieht doch schon wieder aus wie ein Steinbruch
Und lockt hoffentlich Insekten und Reptilien wieder an... Danke für's möglich machen und die Unterstützung an LEV Waldshut und Forstbezirk St. Blasien!
Echsen
Hexen können wir nicht. Aber trotzdem läuft nicht jede Baustelle so gut und reibungslos. Gute Planung, Glück mit dem Wetter, die richtigen Lieferanten, die richtigen Maschinen und - natürlich - das tolle Team. Und hopp - Eidechse, kannst einziehen!
Das Vorher-Bild. Ohje.
Also: Mulchen
Fräsen.
Baggern und Steinriegel schütten.
Einsäen, Walzen.
Fertig modellieren.
Totholz aufbringen.
Sträucher pflanzen. Fertig.
Bäumchen, Bäumchen, du musst fallen ...
Fledermäuse hatten sich zum Glück nicht diese Kirschen zum Überwintern ausgesucht, den Vögeln waren sie offenbar auch suspekt - oder es war ihnen einfach noch zu kalt.
Gut wenn man gute Leute hat, denen die Gefahren bewusst sind, und die mit Bedacht und Können dran gehen.
Danke ans Team!
Was von außen so aussieht ...
Sieht dann leider von innen manchmal so aus ...
Oft auch so.
Ahh... ich liebe den Geruch von nassem Schlafsack am morgen.
Forstarbeiter im Nebel... Diane Fossey wäre begeistert.
Diese Kirsche wird nicht mehr austreiben.
Hilft nix. Leiter dran, Seil hoch, vorsichtig sägen und im richtigen Moment Seilzug geben.
Zack... Bumm!
Schöne Fichte
Naja. Ist ok.
Aber sie muss weg - hier soll was Neues entstehen.
Die Firma Unmüßig hat uns gebeten, die beiden (sieht man so gar nicht, gell) Fichten (und noch eine) wegzumachen.
Tut ... tut ... tut... Lisa? Lust in Freiburg 3 Fichten zu klettern?
Ja? Super. Mitte Februar. Cool, bis dann!
So sah's vorher aus...
Immer diese Suchbilder! Seht ihr den zweiten Kletterer?
Höchste Schaukel im Dorf?!
Und so sah's dann danach aus.
Alles weg, entsorgt und aufgeräumt.
Jetzt sieht man das Haus auch wieder.
Nee, das gibt keinen Zaunpfahl
Die Buchen, die wir in Oberprechtal gefällt haben, waren die Gegenleistung dafür, dass wir aus Robert Mosers wunderschönem Wald starke Eichenpfosten rausholen durften.
Die 500i ist eine fantastische Säge...
Die Buche ist ein fantastischer Baum...
Und so hat sich die 500i mal einen ganzen Tank Motomix genehmigt, bevor ich überhaupt den Fällschnitt gesetzt hatte.
Nachdem Sie mich beim Stechschnitt nochmal an ihre fast 7 PS erinnert (und mir kräftig in die Leiste getreten hat), lag dann am Ende doch das Büchlein.
Seilen im Hang bei Schnee... gibt's Schöneres :)?
Eine Winde zieht geschwinde
auch den dicksten Baum mit Rinde
Aber bei der großen Buche
machte sie mir schleunigst klar
hilft alles nix, lass das Gefluche und säg sie durch, ist doch wahr!
Aber eigentlich wollten wir ja noch Pfähle machen. Also fällen, rausziehen...
Einteilen (gell, Peter)...
Schälen (gell, Peter) ...
Spalten ...
Poltern ...
Spitzen ... und fertig!
Drei Eichen pflanzen ...
... kann schon mal einen ganzen Tag gehen, einen Bagger und einen Radlader, 3 Autos und 5 Leute erfordern.
Wäre doch schade, nicht?
Das Auerhuhn (hier ein Hahn), ist sehr selten geworden. Im Nationalpark Schwarzwald werden aber große Anstrengungen unternommen, um diesen beeindruckenden und schönen Vogel zu bewahren. Ein intensives Monitoring kombiniert mit Maßnahmen zur Sicherung der Habitatqualität soll die Grundlage für eine Erholung der Auerwildbestände schaffen.
Wir haben mitgeholfen.
Grundsätzlich sind die Bestände sehr gut geeignet. Tiefbeastete Nadelbäume, stehendes und liegendes Totholz, spärlich bewachsene Bodenpartieren.
Die Aufgabe: Die Fichtenverjüngung insbesondere im Dickungsstadium zurücknehmen und Schneisen schaffen, damit der Vogel sich verstecken, brüten und bei Gefahr davonfliegen kann.
Auch dieser kleine Kerl lebt offenbar ganz gern im Nationalpark unter Schutz.
Ganze 10 ha haben wir durchgearbeitet, teilweise noch im November dort übernachtet, gesägt, auf Haufen geworfen - es war schweißtreibend und anstrengend. Aber ... der Artenschutz liegt uns halt am Herzen.
Wolf, komm nicht nach Bergalingen
Da kommst du eh nicht durch. Vergiss es. Keine Chance. Wirklich nicht.
Glaubst du nicht?
Dann schau mal.
Erdung? Wenn dann richtig!
Pfosten? Würden auch zwei Tore halten... braucht's aber nicht.
Und wie kriegt ihr die Pfosten rein?
Na, mit 1-2 Baggern, Schlepper, ... you get it.
Und wenn mal Steine drinliegen wo der Pfahl hin soll ...
Kabel (Alu) im Rohr, gut vergraben - das ist eine richtige Erdung!
Idyllisch, oder? Wenn die Ramme nur nicht so laut wäre...
Blitzschutz, Erdung, Gerät - alles angeschlossen!
Ottilie trotzt dem Isegrimm
Unser Zaunbauprojekt in St. Ottilien in Freiburg
Wolfram-Seitz Schüle macht Landschaftspflege mit Heidschnucken oben auf dem Berg.
Auch wenn die Chance vielleicht nicht allzu hoch ist, im Wolfsmagen sollen die guten und fleißigen Tiere nicht enden.
Was für ein Projekt!
Durch den Wald, um 27 Ecken, über den Bach, den Berg wieder hoch....
mit Bohrer, Zangenspaten, Hammer, Motorsäge, Freischneider, Dingo, Schlepper, Metrac...
Wenig was ich personell und maschinell bieten kann ist dabei NICHT zum Einsatz gekommen.
Anstrengend und lang - aber geschafft!
Bevor so ein Zaun mit heimischen Eichenpfählen gebaut werden kann, fließt so manches Tröpfchen Schweiß
(und Diesel, Sonderkraftstoff, Mineralwasser, Kettenöl.... )
Karima und Sebastian holen die gefällten Eichen aus dem Wald
Entasten, ablängen, sortieren, stapeln
Der Kegelspalter hilft bei den allzu dicken Prügeln
Eiche mit dem MS-Anbau schälen ... bei 28° ist das doch ganz fordernd ... aber sind sie nicht schön?!
Und dann geht's an den Bau!
Ziemlich steil. Hm.
Schlepper? Nö.
Bagger? Nö.
Äh...
Ach ja, der Dingo mit Erdbohrer.
Trasse freihauen...
Und dann: Es hilft nix. Die Pfähle zwischen 15 und 50 kg müssen in den Berg.
Bis zum Weg hilft die Zange ... aber dann.
Löcher: Zwei Jungs schieben auf Knien den Dreck zur Seite, holen Erde von Hand aus dem Loch und dann...
Gib ihm, Peter!
In den Busch ...
An den Hang
Und jetzt: Der unterste Draht (der Wichtigste!)
Danke, Fünfer-Haspel!
Die anderen vier Drähte ...
Wo alles begann (also der Zaun)
Tor zu! So, Wölfchen. Kannst kommen.
Also, Seilwinde an Dingo, Dingo runterfahren und ...
hoffentlich nicht nach rechts kippen!
Sieht ... gut ... aus...
Mach noch mal paar Pfähle, Peter.
5 Drähte - was bin ich froh um die Haspel
Vorsicht Ari...!
Ecken. Ecken. ECKEN!
Unterster Draht auf genau... 20,045732324490 cm
Die Warnschilder, Jungs. Die Warnschilder!
Schlingt sich die Natter...
Hier haben wir vor... tatsächlich ... 3 1/2 Jahren (!) Habitate für Eidechsen und die Schlingnatter gebaut. Mittlerweile sind die Häuser (mehr oder weniger) gebaut, für die das hier der Ausgleich war und wir mähen und pflegen die Fläche.
So war das damals...
Baggern, planieren, Feinplanum, Bäume fällen
Bäume und Äste zu Habitathaufen schichten und dann ... die erste Schaufel Granitschotter!
Die erste von ZIEMLICH vielen Schaufeln.
Der große Bagger stand einfach nur da...
Am Ende wurde eingesät und nun, Jahre später, ist es ganz gut gewachsen. Mahd im Juli 2022
Auch sonst hat das Gesamtbild mit dem Waldrand sich eher positiv entwickelt.
8 t Bagger
1,5 t Radlader
Blauer Traktor
Stefan, Maxim, Peter, Ari
Löcher buddeln ...
Sand einfüllen ... (107 t)
Totholzhaufen einbauen ...
Wurzeln, Stämme, Reisig
Einsaat vorbereiten
Fräsen ...
... und einsäen
Glattrechen und andrücken
Und ... fertig!
Urban Gardening?
Eigentlich eine Zwischenbegrünung. Im Quartier Kleineschholz ist eine kleine Fläche geräumt worden, aber der Mai lässt es sprießen und wachsen. Also: Fräsen, einsäen und mähen.
Toro Dingo 1000 mit Umkehrfräse. Ziemlich viel Schrott im Boden und so dauert es doch ganze 8 Stunden, 3300 m² zu fräsen.
Danach werden 9 Säcke "Gebrauchsrasen" eingesät - mit einem Sähgerät mit Handkurbel
Mit Gurt und Rampen aus dem Graben ...
Ist das ... KÜRBIS?
Sind so kleine Häuser ...
... bald, jedenfalls. Ein etwas übereifriger Besucher wollte sich die Tiny Houses anschauen (er hatte irgendwo irgendwas gelesen), hat aber nur die naturschutzfachlichen Vorarbeiten begutachten können. In Löffingen wird auf einer Grünfläche und auf dem Platz der alten Säge am Waldbad (die Gäste werden wohl dankbar über die Stille sein) eine Ferienhaussiedlung mit Tiny Houses entstehen. Damit keine Eidechsen beim Bau zu Schaden kommen... ihr kennt den Text.
Ja, klar, hatten wir eine Grabenfräse. Aber ohne Handarbeit ging es nicht ganz. Peter gräbt.
Die letzten Schneeflecken. Aber der Zaun muss.
Bei verdichtetem Boden hilft nur der Bohrhammer. Maxim bohrt und kloppt.
Gemäht, gesägt, umgeschichtet und Graben gesäubert hat der Vadda - hat wenig Zeit als Rentner, aber für den Sohn ...
Für uns: Mistboden, blöde Steine, dummer Asphalt.
Für Zauneidechse: Ach, wie im Karibikurlaub.
Bei der (enorm kurzfristig anberaumten) Vergrämung per Hackschnitzel hilft die lokale Firma Mayer Container. "Ja, ich komm nachher vorbei mit 10 Kubik".
Noch dürfen die Tierchen durch... aber nicht mehr lange!
Man beachte die Schaufel. Ja, der Körper arbeitet trotz aller Maschinen immer kräftig mit.
Die Goldammer mag Hecken
Und wenn die Sträucher noch ein paar Jahre brauchen, kann man nachhelfen... mit künstlichen Nistmöglichkeiten.
Das kann man dann Benjeshecken nennen - und bietet den Vögelchen Plätze für ihre Nester.
Eigentlich hatte die Stadt Freiburg einen Betrieb, der das machen wollte, aber dann kam Corona dazwischen und wir sind eingesprungen.
Ach, übrigens... man hat uns beobachtet!! Na wenn das nicht ein Landini Ghibli mit Kipper, Zange und Seilwinde ist...
Big Brother (Google Earth aus dem Weltall) is watching us!
Dieses Jahr ...
... muss alles schnell gehen. Zumindest gefühlt.
In Albbruck braucht es GAANZ schnell eine Vergrämung per Mähen und 3 kleine Habitate.
Was sagt man da...? Also gut ...
Nun denn ...
mähen mit dem Freischneider
Danke an Pfeil Sicherung für die unkomplizierte Hilfe!
Habitatfläche mähen und ...
Losbaggern!
Danke an Kohrmann Baumaschinen!
Sandlinsen anlegen...
Danke an Tiefensteiner Granit!
Totholz anliefern
Danke an Johannes Burger und Mitarbeiter!
Schön auf Länge, genau passend, präzise in die Grube :)
EEEIIIDEEECHSEEEN!
Ihr könnt KOOOMMMEN!
Nicht müßig
Manchmal kommt der 28. Februar schneller als man es auf dem Schirm hatte - dann ist aber Vogelschutzzeit. Damit die Piepmätze keine Störung beim Brüten erfahren, mussten also die drei Grundstücke von der Firma Unmüßig - hau ruck! - gepflegt werden. Firma Welte in Umkirch hat einen Avant-Lader mit Mulcher, Firma planB einen Ari mit Freischneider - und los!
And Wolfie wailed ...
Wenn er hier drankommt, dann jault der Wolf. Und sucht sich lieber außerhalb vom Zaun seine Beute.
Dieser Mann pfeift - und seine Tiere kommen.
Er hält aber Schafe, keine Wölfe. Deshalb kennen die seinen Pfiff nicht - besser für sie. Lieber Stromschlag als Bekanntschaft mit einem wehrhaften Bauern.
Ganz einfach ist es in den alpinen Verhältnissen in Waldkirch nicht, den Wolf draußen zu halten. Aber wo ein Wille ist ...
... ist auch eine Ramme.
Schöner könnte es ja kaum sein, was für eine Aussicht.
Ich liebe den Duft von Kühen am Morgen ...
Was im Space Shuttle funktioniert hat, geht auch beim Zaun: Keramik
125 kg Draht. Das trägt man nicht auf dem Rücken rum.
Wickeln, Ziehen, Spannen, Drehen ...
Was noch gut ist, wird wieder verwendet - wie dieser 15 Jahre alte Robinienpfahl
Jetzt nur noch Griffe dran ...
Einmal links, einmal rechts, rundherum, das ist nicht schwer.
Ohne Schlepper mal wieder unmöglich. Das ist LEIDER nicht meiner.
Und paar Minuten verschnaufen ist bei diesem Anblick eine Wohltat.
Unser schönes neues Maschinchen ...
"Weng Schwund häsch immer"
Aufsetzen .....
.... und LOS!
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Wir haben auch mit der Rammkatze gearbeitet. Aber das hier geht schon leichter!
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Ich muss mal beim Hersteller fragen, ob sie das Zeug auch ohne so viel Plastik liefern.
Ja, und die Pfähle???
Ob er aber über Oberprechtal, oder aber über Unterprechtal ...
Spaß beiseite, der gute Herr Moser hat in Oberprechtal einen schönen Niederwaldbestand mit Eichen.
Und da durften wir Pfähle machen.
Karima entastet ...
Insgesamt 70 Pfähle, 220 cm Länge, Durchmesser zwischen 17 und 24 (!) cm. Wisst ihr was die wiegen?!
Immer schön ungefähr messen.
Halt mal kurz, Ghibli.
Uuuund ... ab.
Uff. Dann noch geschält und gespitzt. Viel Arbeit!
Mähen, mähen, mätrak...
...METRAC!
Auftraggeber: Regierungspräsidium Freiburg (Verkehr)
Ort: Rötenbach (Klostermatte)
Aufgabe: Heu machen
Es schüttelt, es rüttelt, es ist laut ... aber ich bin zufrieden!
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... Zehnt Wolf will i dir geben ...
Ronja hört jeden Abend das Wolfslied von ihrer Mutter Lovis. Im Mathiswald ist der Wolf allgegenwärtig, aber das ist ja nun auch keine südbadische Kulturlandschaft. Bisher wurden noch wenige Wölfe im wilden Süden beobachtet, aber vielleicht kommt er ja bald lieber zu uns. Damit er sich eher an (ohnehin zu zahlreichen) Rehen und Wildschweinnen labt, werden Ziegen und Schafe mit einem "wolfsabweisenden" Zaun geschützt. Und der sieht bei uns so aus ...
Robinienpfähle setzen. RAMMKATZE.
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Löcher bohren mit Toro Dingo...
ein Traum
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Aber eben auch transportieren...
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Es war ein Sauwetter, aber der Dingo ist trotzdem jeden Hang hoch und runter gekommen!
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Drahthaspel für 5 Drähte gleichzeitig.
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Mit Hüftschwung.
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Kommt Vergrämen von Gram?
Wir hoffen, die Tierchen können nun ohne Gram im nahen Feldgehölz ungestört jagen und brüten...
Also, Zürcher Bau will (im Auftrag der Bahn) das Gleis erneuern ... sehr nötig!
Allerdings finden die Mauereidechsen die Brache auch ganz schön - da hilft nur schonendes Mähen.
Und dann ein Zaun, damit die Tiere über die Holzrampen auswandern (tun sie auch, wenn der Bagger loslegt).
Und die Echslein suchen sich dann (oben im Bild) neue Jagd- und Wohngründe. Ist eh viel schöner da ...
Danke an Zürcher, Mailänder Consult und Pfeil Sicherung für die tolle Zusammenarbeit!
In der Kategorie Lieblingsprojekte...
Nach unserer erfolgreichen Zusammenarbeit mit dem LEV Breisgau-Hochschwarzwald in Buchenbach (Steinbruch und Uhu, Oktober 2020 und Februar 2021), sollte es weitergehen. Und zwar am Griesdobel.
100 m Felswand, 150 Kubikmeter Gehölz ...
Im Winter sah das Ganze noch so aus...
Schnee...
Eis...
Also... viel Schnee!
Und vor allem: Zugewuchert.
Die Aufgabe: Sonne für den Felsen
Immer erst...
...planen.
Nur dann...
geht's sicher. Schwierigkeiten kommen eh von alleine.
Ohne Maschine...
hier keine Chance.
...und ohne Ausrüstung
auch nicht.
Denn das ist kein Forst.
Sondern brüchige Weiden, Pappeln und eine Menge Totholz.
Nach einer Weile...
mussten wir schon kräftig stapeln.
Aber der Lohn!
Felsen sind einfach etwas Majestätisches. Und wenn sie freiliegen, spürt man ein bisschen die Kraft dieses unglaublichen Planeten.
Nur nit huddle.
Auch so ein "dünner" Baum reicht aus für ... sagen wir es lieber nicht.
Niemals ohne Pausen.
Soll ja Leute geben, die keine Pausen brauchen. Wir schon.
Büro im Wald.
Äh... im Moment geht's schlecht, ich trage gerade den rustikalen Anzug.
Und so langsam...
wird immer klarer, warum wir das machen.
Stechpalmen bleiben stehen.
Klar.
Immer schön über die Eidechse drüber steigen.
Ist ja hier die Hausherrin.
Großer Schlepper?
Kommt immer auf die Perspektive an.
Super Moment für ein Selfie...
Chaos...
gehört zur Natur.
Was wären wir...
ohne unser Team!
Papa, ist doch ganz einfach!
Next entrepreneur?
Feddich.
Und dann zu guter Letzt...
Danke an den LEV, meine Leute und dafür, dass wir so arbeiten dürfen.
Mögen Eidechsen Hackschnitzel...?
Nein - zumindest wohnen und brüten sie nicht gern darin.
Aus diesem Grund konnten wir die Bahn dafür gewinnen, statt mit Folie mit Hackschnitzeln zwischen den Gleisen die Tierchen zu vertreiben.
Gleise, Weichen, Schotter...
das musste hier abgelegt werden, damit das Gleis erneuert werden konnte.
Und es musste SEHR schnell gehen.
Nun denn:
80 m³ Hackschnitzel liefern
Unser Auftraggeber Zürcher Bau fackelt nicht lange und bringt den Bagger und den Waggon und liefert ans Gleis...
Wir verteilen mit zwei Radladern im Schnellverfahren das Material... im laufenden Zugbetrieb wohlgemerkt.
Zwischen den Zügen...
Unser erstes größeres Projekt im Jahr 2021 war der Bau eines Reptilienzauns am Freiburger Hauptbahnhof. Die Tierchen sollen beim anstehenden Gleisumbau geschützt werden und so haben wir ihnen insgesamt 4 Flächen mit Habitaten eingezäunt, auf denen sie ungestört sind.
Und er bekommt sogar ein Nest...
Nachdem wir im Herbst letzten Jahres den Steinbruch freigestellt haben, konnten wir anschließend an der steilen Felswand noch einen selbstgezimmerten Uhuhorst anbringen.
- Zunächst wollten wir die Plattform direkt mit Schwerlastankern an der Felswand anbringen.
- Als wir den Generator am Felsfuß angeworfen, über Seilbrücke das gesamte Material nach oben geschafft, uns mit Industrieklettergurt und Statikseil abgesichert hatten und ich bereits 3 m unter der Felskante im Seil hing...
- ... wurde mir klar, dass die Schlagkraft des Bohrhammers mit 1500 Watt eventuell zu größeren Abbrüchen führen könnte. Von der Felskante über mir kamen schon immer wieder kleinere Steine heruntergefallen, obwohl mein Partner versuchte, sie alle vorsichtig abzusammeln.
- Kurzerhand entschieden wir uns gegen das gefährliche Unterfangen und nutzten Plan B :). Zusammenbauen, am Stahlseil aufhängen und absichern.
Zunächst montierten wir die Plattform mit Dach und den Horst - natürlich alles gesichert und in voller Schutzausrüstung.
Eine gebogene, 4-fach verschraubte Gewindestange diente uns als Ablasshaken per Kletterseil.
Die tragende Aufhängung war ein 1,7 t tragendes Stahlseil, montiert durch Bohrungen in den Holmen.
Anschließend senkten wir über eine Doppelumlenkung den gesamten Horst langsam über die Felskante ab.
Das Stahlseil wurde dabei um eine gut verwurzelte Eiche mit Einwuchsschutz verankert.
Hier geht's langsam hinab.
Zu guter Letzt hing die Konstruktion dann sicher am Fels, unerreichbar für Füchse und sonstige Jäger.
Ein bisschen schräg :)
Aber was ist schon gerade in der Natur?
Triberg 2.0
Immer schön planen
Die Aufgabe dieses Jahr:
Die im Vorjahr aufgestellten Schutzhüllen überprüfen, wo die Eichen sich nicht entwickelt haben die Hüllen versetzen und das gesamte Projekt erweitern mit neuen Schutzhüllen.
Über eine Tonne Material
Robinienpfähle, Schutzhüllen, Kabelbinder, Motorsäge, Äxte, Rammeisen, Proviant...
Bei Zustiegs- und Aufstiegszeiten von bis zu 45 Minuten wollten wir nicht unnötig zweimal laufen.
Neu dieses Jahr
Um auch Stockausschläge noch besser zu fördern, wurden dieses Mal Kleinzäune errichtet. So kann die Wildsau nicht so leicht den Eichen den Garaus machen.
Durch diese hohle Gasse...
Eines unserer "Schutzsubjekte"
Welch eine Landschaft!
Am Abend freut man sich auf das "rettende" Auto.
Ohne Worte
Oder doch lieber per Helikopter?
Pausen müssen sein...
30 Kilo? Geht schon...
Steinbrüche, Steinbrüche
Freistellung eines Steinbruchs in Buchenbach
Der Uhu kann kommen!
Habitatbau
- Schlingnatterhabitate aus Totholzhaufen und Steinriegeln in Freiburg
- Eidechsenhabitat in Föckelberg in Rheinland-Pfalz
Schutzzäune
- Reptilienzäune
Mäharbeiten
- Mahd, Aufnahme, Entsorgung - hier in Deuringen bei Augsburg
- Mahd mit Balkenmäher, Freischneider, Geräteträger oder Schlepper
Spezialfällungen
- Stückweise Fällung mittels SKT
- Aufarbeitung und Entsorgung
- Zufallbringen mit Forstseilwinde
Waldbauliche Beratung
- Baumartenwahl
- Waldbau auf standortsökologischer Grundlage
- Klimabewusste Bestandesplanung
Biotopaufwertung
- Lichtregulierung
- Gezielte Förderung von schützenswerten Arten
- Ökokontofähige Maßnahmen
Waldnaturschutz in Freiamt
- Anlage von biologisch vielfältigen Waldbiotopen
- Zuverlässige Pflege
- Vorbereitungsarbeiten, Pflanzungen, Entkusselungen
Förderung biologischer Vielfalt in Triberg
- Einzelschutz
- Anpassung des Lichtklimas
- Monitoring und Steuerung der weiteren Entwicklung
Forstarbeiten in Freiburg
- Jungbestandspflege - Bestandespflege - Holzernte
- Bestandesbegründung und Jungwuchspflege
Fällungen in Schwanau
- Mit Seilwinde und Holzgreifer
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Mahd mit Balkenmäher - Bayern
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Habitatbau mit Bagger - Rheinland-Pfalz
Herr Krieger von der Badischen Zeitung hat uns besucht und einen schönen Artikel geschrieben!
Erschienen am 09. November 2020